Die Welt
 
"Nach und nach werden die Klischees von den beiden sowohl männlich wie weiblich besetzten Quartetts gründlich, teils auch geschwätzig aufgebrochen. Was artifiziell reizvoll und ohne peinlichen Polit-Klamauk gelingt. Unversehens geraten auf amüsant erhellende Art zwei gegensätzliche Lebensentwürfe ins Vielschichtig-Bunte. Immer mehr einander widersprechende, aber auch über Grenzen hinweg, quasi von Frau zu Frau sich umarmende Wahrheiten treten zutagen zwischen Kinderkriegen, Einsamkeit und Liebe. Friedliche Koexistenz partiell. [...] Zurück bleiben widerliche wie wunderbare Triumphe, bleiben Ängste, erfüllte und unerfüllte Sehnsüchte. Und beide Damen behaupten eisern wertebewußt: Selbstdisziplin sei das wichtigste, sich aufgeben das Letzte. So stehen sie. Anders können Sie nicht. Königlich.";;;"0

Reinhard Wengierek