Donaukurier

"[...] Weißgewandete bleiche Gestalten, Schlagschatten werfend wie in einem Gemälde de Chiricos, die mit größter Präzision Körpertheater im besten Sinne bieten: jede Haltung und Regung vielfach vergrößert und stilisiert zu einer über weite Strecken faszinierenden punktgenauen Choreographie von Macht und Unterwürfigkeit, Isolation und Begehren, Angst und Lockung. Desgleichen die Sprache: Gerhard Rühms archaisierend-expressive Nachdichtung wird hier bis in die letzten Konsonanten hinein zelebriert und komplettiert mit der sphärischen Klangcollage von Jens-Uwe Beyer und Sebastian Weber den albtraumhaft-unirdischen Gesamteindruck. Es weht ein Hauch von Welttheater durch das altehrwürdige Rokokohaus, und das siebenköpfige Ensemble [...] zeigt eine reife und homogene Gesamtleistung.";;;"0

Katharina Tank