Mitteldeutsche Zeitung

"[...] Regisseur Christian von Treskow und seinem Ensemble gelingt ein himmlisch ironischer Balanceakt über den Abgründen irdischen Ernsts. [...] Läuft das Spiel, sind die Akteure Reporter, Publikum, Spieler in fließendem Wechsel. Sie stöhnen, fluchen, jubeln, sie verkaufen Platitüden und malen uns ein deutsches Selbstporträt: sarkastisch bis böse. "Die Liebe höret nimmer auf", steht an der Kulisse im Hintergrund. Und die Moral des Abends: Weder Häme noch Pathos braucht’s, um über Deutschland nachzudenken. Witz und Liebe schon. Das Wunder von Jena, man wird es sich merken."

Andreas Montag