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"Es ist immer reizvoll zu sehen, wie eine der reichsten Bühnen Europas armes Theater spielt. Und so ist Alfred Jarrys "König Ubu" im "Burg"-Vestibül ein gewiß amüsantes Ereignis. Daß das Stück einmal eine radikale avantgardistische Provokation und der antimoralische König ein anderer Macbeth und Richard III. war, käme einem allerdings nicht in den Sinn. Der junge Regisseur Christian von Treskow denkt, wie viele seiner Generation, offenbar den Intendantenposten in Ulm schon mit. Und so erledigen Josefin Platt, Juergen Maurer und die anderen eine konsumierbare historische Fingerübung, die mit irgendeinem Heute nichts zu tun hat.";;;"0

(anonym)