Nürnberger Nachrichten

"[...] Von Treskows Regie duldet keine Kompromisse. Ihm geht es um den Text, um Selbstreflexion. Diese Vorgehensweise ist phasenweise zwar sehr interessant, aber stets anstrengend für den Zuschauer. Mit Unterhaltung hat dies wirklich nichts zu tun. [...] Geliebter Feind: Hier fordert das Alte die Ablösung durch das Neue. Doch gibt es in diesem Generations- und Klassenkonflikt in Zeiten der Entfremdung keine Lösung. Die einen können nicht mehr, die anderen wollten noch nie. Der demografische Faktor ist schon eine verzwickte und tückische Angelegenheit.";;;"0

Stefan Mössler-Rademacher