Ostthüringer Zeitung

"In gebundener Versform und mit Mitteln des klassischen Theaterkanons zeichnet (Pommerening) Charaktere und Situationen genau und emotionsgeladen, ohne ein dokumentarisches Abbild der Vorgänge anzustreben. [...] Mit sicherem Gespür für diese poetischen Sprachbilder führt Regisseur Christian von Treskow seine Protagonisten durch das "neue große Spiel", das nach dem 11. September angebrochen ist: Dem Terror werden Menschenrechte geopfert. Im Namen der Freiheit wird Freiheit zur Worthülse, zum "neuen großen Spiel" der Mächtigen um die Macht. Und Lindh ist längst zum Sündenbock geworden, weil der Feind ein Gesicht haben muß. [...] Ein Stück von bedrückender Aktualität, das dennoch Raum läßt für ein Lächeln zwischen den Tränen.";;;"0

Sabine Wagner