Thüringer Allgemeine

"[...] In ihrer Abschiedsinszenierung macht die Jenaer Theaterhaus-Mannschaft, was sie schon oft gemacht hat: Sie nimmt das Stück gnadenlos auseinander und setzt es auf verblüffende Weise wieder zusammen. Diesmal spielen sie dabei auch sich selbst noch einmal durch. Sie zitieren Versatzstücke aus anderen Inszenierungen und Figuren anderer Gelegenheiten. [...] Es ist, als hätten die Regisseure einen zynischen Zufallsgenerator benutzt, um in bildmächtigen Szenen und wunderbar erfundenen Schauspielereien die alte "Komödie panischer Verzauberungen" neu zu entwerfen. [...] Das Ensemble verabschiedet sich mit einer großen, dichten und nur am Ende sich ein wenig im Kreis drehenden Inszenierung aus seinem Jenaer Engagement. Was soll’s, es war vielleicht die bisher beste Arbeit für die Kulturarena."

Bodo Baake