Wiener Zeitung
"[...] Im Burgtheater-Vestibül hat man jedenfalls mit dem Avantgarde-Klassiker eine guten Griff getan. Auf einem den winzigen Raum teilenden Laufsteg bietet der von der Berliner "Baracke" kommende Jungregisseur Christian von Treskow nicht mehr und nicht weniger als eineinhalb Stunden fulminant-komödiantisches Theater, ohne aktualisierende Zeigefinger-Interpretation und ohne historische Avantgarde-Zitate. [...] Freude bereitet vor allem der Einfallsreichtum, mit dem von Treskow den Schlachten-, Mord- und Kerkerszenen im Detail immer neue, spielerische Varianten und Kasperliaden abzugewinnen weiß. [...] Mit dem durchaus nicht imaginären Beifall kündigte sich jedenfalls in der kleinsten Spielstätte der Burg ein weiterer Publikumserfolg an.";;;"0

Hilde Haider-Pregler