Wiener Zeitung
"Christian von Treskow präsentiert uns Robin als Feschak, als Draufgänger, dessen soziales Engagement kaum spürbar wird. Er haut einfach drein, er raubt eine Prinzessin, er flieht vom Galgen weg. Das wars. [...] Der Regisseur entfesselte ein brillantes Feuerwerk zwischen Slapstick und Poesie, zwischen Groteske, Brutalität und Romantik. Leider leistete er sich auch eine widerwärtige Taktlosigkeit: In der Trauungsszene wird Kirche simuliert und Scherz mit Christus am Kreuz getrieben. Das ist nicht nur Geschmacklos, sondern in einer Produktion für Kinder und Jugendliche auch gefährlich. Denn mit solchem Tun verstellt man ihnen die Sicht auf eine der wichtigsten Regeln menschlichen Zusammenlebens: den Respekt vor dem, was anderen wichtig oder sogar heilig ist.";;;"0

Lona Chernel